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Identitätslosigkeit

Rheinkultur Gestern war einfach nur eine Bestätigung dafür, dass hiphop endlich wieder out und nur was für Leute ist, die den scheiß wirklich fühlen und irgendwo ihre eigene Identität gefunden haben, was einen gewissen Intellekt vorrauszusetzen scheint, denn das was da gestern in der crowd und zum teil eben  auf der Bühne war, war alles andere als das was seit jahren für 100€ auf dem splash rumläuft und was im entferntesten etwas mit der Kultur zu tun hat jenseits von der cap und dem xxxxxl-shirt von karl kani…

masta ace

Ich hab Menschen in der crowd gesehn…unbeschreiblich. Vom 15 jährigen Bonzen-Kind-Blondi mit gestreiftem Polo shirt von Tom Tailor und mit fetter wackass Uhr und politisch korrekter surferboy frisur über ekelhaft dünne, oberkörper-freie, stinkende Kiffer, die aussahen als hätten sie sich seit letztem Jahr nicht mehr gewaschen (abgesehen vom Mundgeruch), die sich total aggressiv (peinlich aggressiv) um ein scheiß Tshirt geschlagen haben und dann natürlich die Anabolika-Fraktion gemischt mit den Vokuhila-Kulturlosen, die in ihren schwul pinken polo shirts ihres Gleichen auf der Bühne “gefeiert” haben, bzw die ganze Zeit damit beschäftigt waren paranoid um sich zu gucken und jeden spastisch anzumachen um dann im Anschluss ihre genau so schwulen Freunde aus der letzten Reihe in die erste zu ziehen, um dann (ohne scheiß) in den armen liegend die anabol-bullen auf der Bühne anzuhimmeln, wie 14 jährige teens mit Zahnspange beim Britney Spears Konzert. TRAUER!

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Es gab natürlich auch normale Menschen…wenige aber sie waren definitiv da und connections fürs splash wurden gemacht. Die Leute mit denen man down sein kann, finden sich bei acts wie Huss und Hodn (entouraaaaage!) und Masta Ace natürlich. Den Rest konnte man halb oder eben komplett vergessen aber dafür is das ganze eben kostenlos und man trifft viele Leute und das is ja auch alles ganz ok und gut.

Um 4 Uhr war ich auch schon zu Hause, also nachts, bis 12 geschlafen, jetzt bin ich fit wie ein frischer Nike Airmax und langweile mich…Ich hab übrigens nichts gegen Homosexualität, sondern gegen bestimmte “Menschen” im pinken Poloshirt, die weniger im Kopf haben, als in der Hose, wobei es oftmal diese Leute sind, die gegen Schwule und so haten aber selbst labern die von gangbang und keine Ahnung, ich mein die verdrängen doch nur, dass sie selbst so gewisse Triebe in Richtung des eigenen Geschlechts haben. Wer redet denn über “bitches”. Haben die keine Mutter oder stehen die einfach nur auf ihres gleichen? Ich glaube letzteres. Whatever…

Zeugnis

Yo, die Würfelspiele im Lehrerzimmer fielen dieses Halbjahr nur mittelmäßig gut für mich aus, ich bin Mittelmaß.

2.8 ist fast 3, das ist nur befriedigend; ich bin also nur befriedigend mit der Tendenz zum gut sein. So einfach wie Schüler ihre Persönlichkeit in einem ******** pinken layout im schuelerKZ deportieren definieren, wird man dann auch von Menschen definiert, die genau so wenig von einem wissen, wie die 280 “Freunde”, die man im schuelerVZ hat. esmusssosein.

Kriiiiisen

Krise hat für mich was spannendes. Menschen werden plötzlich nervös, wollen rebelieren, werden zum Teil radikal und reden von Systemversagen, Katastrophe, Weltuntergang, Chaos!

Im Endeffekt zeigt sich in der “Krise” der wahre Charakter des Menschen, denn es geht um das nackte Überleben oder um Geld, an diesem Punkt wird es lächerlich. Die aktuelle Krise, die sogenannte Wirtschaftskriese zeigt mal wieder, wie gut es uns geht finde ich. Ist doch eigentlich mal ein Grund zum Feiern, dass das größte Problem über das wir uns hier den Kopf zerbrechen der Finanzmarkt ist. Kein Weltkrieg, keine Epedimien, es gibt sogar noch Öl und der Globus wurde noch nicht überflutet. Alles gut sieht man von wirklichen Krisen ab*.

*In Südafrika gibt es immernoch kaum Schwarze in der Mittelschicht. Menschen erkranken an aids, weil sie auf eine Kirche hören, die ihnen Verhütung verbietet. Menschen jagen sich und andere für Dogmen in die Luft. Luftangriffe auf humanitäre Einrichtungen werden damit gerechtfertigt, dass in diesen Waffen gelagert sein könnten und so weiter. Aber das ist natürlich nichts im Vergleich zur “Wirtschaftskrise”.

Die Ferien sind vorbei, das ist momentan meine Krise.